17.05.2019 in Ortsverein

LEG-Immbolien und Grundstücke in Wulfen

 

Menschen statt Rendite – SPD Wulfen fordert Kauf der LEG-Immobilien und Grundstücke in Wulfen durch die Stadt Dorsten!

Ein ganzer Stadtteil ist in Aufruhr. Mieterinnen und Mieter machen sich Sorgen. Eigentümer und Mieter (auch anderer Wohnungsgesellschaften) im gesamten Stadtteil haben Angst, dass Wulfen durch die Ankündigung der LEG ins bodenlose fällt und dadurch ihre Häuser und Wohnungen an Wert verlieren.

„Grob Fahrlässig!“, kommentierte ein betroffener Bürger aus Wulfen. Eine ältere Dame (jahrzehntelang Mieterin der LEG) ergänzte im Gespräch mit der SPD in Wulfen: „Das ist ein Skandal! Sind wir weniger wert als andere Menschen? Warum tut die Stadt nichts?“

Die Stimmung darf nicht kippen.

Jetzt gilt es Farbe für den Stadtteil und vor allem für die Menschen vor Ort zu bekennen! Keine Absichtserklärungen, sondern Taten müssen folgen:

Die Stadt Dorsten soll den Kauf der LEG-Immobilien sowie die Grundstücke des Unternehmens an erster Stelle forcieren. Denkbar ist, dass die Dorstener Wohnungsgesellschaft die Immobilien übernimmt. Ist ein Kauf aufgrund fehlender Mittel nicht leistbar, müssen alle Hebel in Bewegung gesetzt werden, dass das Land NRW, der Stadt Dorsten die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung stellt.

Jetzt bietet sich die Chance, den Fehler von vor über zehn Jahren zu korrigieren!

Wieder besteht die Landesregierung aus CDU und FDP. Ein Sonderfonds oder möglicherweise Mittel aus bestehenden Fördermitteln des Landes sollen der Stadt Dorsten finanziell unter die Arme greifen.

Das Mantra der CDU und FDP „Privat vor Staat“ ist krachend gescheitert! Es zeigt sich einmal mehr, dass der Verkauf der LEG 2008 durch die CDU-FDP Regierung im Land unter dem damaligen Ministerpräsident Jürgen Rüttgers ein kapitaler, schwerwiegender Fehler war. Die Menschen im Stadtteil und damit unweigerlich die gesamte Stadt Dorsten ist zum Spielball der Immobilienwirtschaft geworden. Im Schattendasein werden Deals – wohlmöglich auf Kosten der Menschen vor Ort – ausgehandelt. Und die CDU und FDP? Sie schweigen – sowohl im Land als auch in Dorsten.

Es darf keine Zeit verloren werden. Der Vorschlag des Fraktionsvorsitzenden der SPD im Dorstener Stadtrat, Friedhelm Fragemann, muss umgehend umgesetzt werden. Eine „Task-Force“, die aus Vertretern der Verwaltung Politik und der Bürgerinnen und Bürger besteht, muss sich zeitnah bilden und intensiv mit dem Thema beschäftigen. Je mehr Zeit verloren geht, umso mehr Unsicherheit macht sich bei den Menschen breit.

14.05.2019 in Bundespolitik

Pressekonferenz der SPD zu aktuellen Themen am 13.05.19

 

Pressekonferenz der SPD am 13.05.19 mit Andrea Nahles (SPD, Parteivorsitzende) zu aktuellen Themen, u.a. zum Streit über das Atomabkommen mit dem Iran. Mit Einordnung von Volker Best (Politikwissenschaftler, Universität Bonn).

07.05.2019 in Stadtverband

Frauenwahlrecht

 

„Gleiche Rechte, gleiche Pflichten!“ – Dorstener SPD erinnert an erkämpftes Frauenwahlrecht vor 100 Jahren und überrascht mit einem Antrag

Rund 100 Gäste sind der Einladung der Dorstener Sozialdemokraten ins Gemeinschaftshaus zur Jubiläumsveranstaltung des Frauenwahlrechts gefolgt. Mit einer Mischung aus Kurzvorträgen und schauspielerischen Akten versetzte die Dorstener SPD die Gäste in die Zeit der revolutionären Ereignisse vor 100 Jahren.

Die SPD Vorsitzende, Jennifer Schug, betonte in ihrem Grußwort, wie wichtig der Kampf um die Gleichberechtigung der Frauen in der Gesellschaft sei. Wesels Bürgermeisterin, Ulrike Westkamp, skizzierte in ihrem Beitrag die Rolle der Frau zu Beginn des 20. Jahrhunderts: „Das Einzige, was ihr als Hausfrau zustand, war die Schlüsselgewalt über die Speisekammer.“ Was heute wie ein schlechter Witz klingt, war 1919 purer Ernst. In einer kurzen Schauspielsequenz wurde deutlich, dass der Mann und alleiniger Geldverdiener zu dieser Zeit, daraus seine Vorrangstellung autoritär ableitete. An eine Gleichstellung von Mann und Frau in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik war nicht zu denken.

Starke Frauenbündnisse entstanden und erkämpften sich nach und nach ihre Rechte. Auch in Dorsten gab es jene Frauen, erinnerte Dr. Edelgard Moers, Vorsitzende des Heimatbunds der Herrlichkeit Lembeck und der Stadt Dorsten, in ihrem Vortrag über die ersten Dorstener Ratsfrauen. Die meisten von ihnen stammten aus bürgerlichen Familien. Die zweite Theatersequenz griff dies auf und machte deutlich, dass auch gebildete Frauen nichts in der Politik zu suchen hatten. „Politik ist Männersache“, rief einer der Schauspieler seiner Partnerin zu.

Beate Pliete, Fraktionsvorsitzende der Halterner SPD, spannte den Bogen zur heutigen Zeit und beklagte, dass der Kampf um die Gleichberechtigung und Gleichstellung der Frau noch nicht abgeschlossen sei. Sie verwies dabei auf die noch immer aktuelle Debatte um „Gleiche Arbeit, gleicher Lohn“ und den Mangel an Frauen in Führungspositionen.

Im Anschluss wurde es laut im Gemeinschaftshaus: verkleidete Frauen erhoben sich von ihren Plätzen und marschierten mit einigen wenigen Männern – symbolisch für die Männer, die vor 100 Jahren die Forderungen der Frauenbewegung unterstützten – skandierend „Gleiche Rechte, gleiche Pflichten“ zur Bühne. Mit Plakaten und Parolen machte die Frauenbewegung auf ihre Forderungen aufmerksam. Eine kurze Videosequenz ordnete das gesehene Schauspiel sowie die Gastbeiträge in einen historischen Gesamtkontext ein.

Jennifer Schug umrahmte mit ihrem Schlusswort die Veranstaltung. Dabei überraschte sie mit einem Antrag der SPD-Fraktion die Gäste, unter ihnen auch Dorstens Bürgermeister Tobias Stockhoff. Bei zukünftigen Baugebieten sollen die neuen Straßen nach den ersten Frauen im Dorstener Stadrat sowie der damaligen Gemeindevertretungen der Ortschaften, die später zur Stadt Dorsten eingegliedert worden sind (wie unter anderen die damalige Gemeinde Wulfen), benannt werden.

Den Abschluss fand Jennifer Schug in einer Anekdote aus ihrem Familienleben. Sie erzählte von einem Gespräch mit ihrer Tochter, die gerne ein Ritter sein wollte. „Erst wenn es selbstverständlich ist, dass Frauen überall auf der Welt das Recht haben das zu werden, was sie werden wollen – dazu gehört auch ein Ritter – erst dann, haben wir die Gleichberechtigung von Frau und Mann erreicht!“, sagte Schug und machte zuvor auf die nach wie vor gegebenen grausamen Bedingungen für viele Frauen auf der Welt aufmerksam.  

Marina Meistrowitz, Studentin an der Folkwang Universität, begleitete die Veranstaltung musikalisch.

Dorsten, 06.05.2019

Swen Coralic
Markeneck 22
46286 Dorsten

vor Ort

Swen Coralic

Ortsvereinsvorsitzender

 

 
Jung, dynamisch, vertrauensvoll, sympathisch: Jennifer Schug, die neue SPD-Vorsitzende in Dorsten
 
 
 
 
 
 
 
 
Jennifer Schug
Stadtverbandsvorsitzende
 

Für UNS...

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