10.12.2017 in Topartikel Ortsverein

Wenn’s drauf ankommt - Sparkasse

 

„Wenn’s drauf ankommt - Sparkasse“

Darauf können sich die Menschen nicht mehr verlassen. Ähnlich wie Bahn und Post, ziehen sich nunmehr auch die Sparkassen immer mehr aus der Fläche zurück. Gab es im Jahr 2000 noch 17.530 Filialen, so werden es 2020 nur mehr 11500 sein. Sparkassen sind Körperschaften öffentlichen Rechts. Sie haben die Aufgabe, breiten Bevölkerungsschichten Möglichkeiten der Geldanlage zu bieten, den Zahlungsverkehr durchzuführen und die Kreditbedürfnisse der mittelständischen Wirtschaft zu befriedigen. Die räumliche Nähe über ein dichtes Filialnetz gehörte bislang zu den großen Vorteilen der Sparkasse. Dieser Vorteil schwindet. Alte, Kranke, Behinderte und Menschen, die aus prinzipiellen Gründen Online-Banking und Selbstbedienung ablehnen, haben das Nachsehen. Die Sparkassen verweisen zur Begründung ihres Rückzugs auf verändertes Kundenverhalten, Kostendruck, die fortdauernde Niedrigzinsphase und den Wettbewerb. Die Gemeinwohlorientierung hat gegenüber dem betriebswirtschaftlichen Denken wieder einmal das Nachsehen. Trotz glänzender Bilanzen hat die Sparkasse die Schließung ihrer Filiale in Barkenberg beschlossen.

Die Sparkasse VEST Recklinghausen schließt ihre Filiale in Barkenberg – Die Begründung steht auf dünnem Eis. Wieder einmal machen Bürgermeister und Ratsvertreter Politik hinter dem Rücken der Menschen.

Die Sparkasse argumentiert, in jedem Stadtteil eine Filiale vorerst erhalten zu wollen. Kurzerhand werden deshalb Wulfen und Barkenberg zu einem Stadttteil erklärt. In einer gut besuchten Bürgerversammlung zeigen die Menschen ihre Enttäuschung. Und sie kämpfen mit starken Argumenten für den Erhalt ihrer Sparkasse. Wieder einmal ist die Bevölkerung vor vollendete Tatsachen gestellt worden. Der Bürgermeister und die Vertreter der Fraktionen im Verwaltungsrat der Sparkasse haben nämlich einstimmig dem Beschlussvorschlag des Sparkassenvorstandes zugestimmt. Das ist Politik hinter dem Rücken der Bürgerinnen und Bürger. Von Transparenz, Beteiligung, Bürgernähe keine Spur. Dabei gibt es viele Aspekte, die vor einer solch wichtigen Entscheidung sorgfältig geprüft werden müssten:

Welche Auswirkungen hat die Schließung der Filiale in Barkenberg und welche in Wulfen auf die Entwicklung des jeweiligen Stadtteils?

  • In Barkenberg leben deutlich mehr Menschen. Warum soll gerade hier die Filiale geschlossen werden?
  • Wo leben mehr Menschen, die eine persönliche Bankberatung nachfragen?
  • Wo ist die bessere verkehrliche Anbindung und wo sind die besseren Parkmöglichkeiten?

Welche Gründe den Ausschlag für die Schließung der Filiale in Barkenberg gegeben haben, bleibt letztlich das Geheimnis der Sparkasse selbst und der politischen Vertreter im Verwaltungsrat der Sparkasse,

Die SPD hat auf ihrer Bürgerversammlung am 07.12.2017 gleich ein ganzes Bündel von Maßnahmen vorgeschlagen und diskutiert. Alle Maßnahmen verfolgen zwei Ziele: 1. Der Stadtteil darf nicht weiter geschwächt werden und die Sparkasse muss insbesondere den Kunden (es sind insbesondere, Alte, Kranke, Behinderte und Personen, die Bankdienstleistungen als Vertrauenssache ansehen und deshalb persönliche Beratung nachfragen) entgegenkommen.

Die Vorschläge reichen von:

  • Überprüfung des Schließungsbeschlusses über
  • Teilöffnung im Wechsel mit der Filiale in Wulfen,
  • über Öffnungstage am Monatsanfang bzw. Monatsende,
  • den Einsatz eines Sparkassenbusses
  • den Erhalt von SB- Banking mit Briefkasten am jetzigen Standort bis zu
  • bestimmten Serviceleistungen und Schulungen.

Die SPD Wulfen wird die Öffentlichkeit über den Fortgang der Entwicklung in geeigneter Form, möglicherweise in einer weiteren Bürgerversammlung informieren.

Dr. Schneider

09.12.2017 in Bundespolitik

Schlusswort von Martin Schulz

 

Am 09.12.2017 veröffentlicht

Parteichef Martin Schulz hält das Schlusswort auf dem Ordentlichen Bundesparteitag 2017 in Berlin

vor Ort

Swen Coralic

Ortsvereinsvorsitzender

 

 
Jung, dynamisch, vertrauensvoll, sympathisch: Jennifer Schug, die neue SPD-Vorsitzende in Dorsten
 
 
 
 
 
 
 
 
Jennifer Schug
Stadtverbandsvorsitzende
 

Bürgerbüro

Das SPD Büro am Handwerkshof muss leider geschlossen werden.

E-Mail: swen coralic <swen1989@gmx.net>

Für UNS...

im Bundestag

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